Documentaire : Les destructeurs de la terre

Documentaire : Les destructeurs de la terre

Metteur en scène: Jean-Robert Viallet, 2019

Le film commence par un retour en arrière sur les débuts de la révolution industrielle et une classification de l’existence de l’humanité et de la révolution industrielle par rapport à l’âge de la Terre.

Au début, le passage du bois à la charbonnière est éclairé. De ce point de vue, ce changement était “respectueux de l’environnement”, car les forêts avaient perdu leurs populations d’arbres. Et les mines ont préservé les forêts. L’étape suivante illuminée dans le film a été le passage de la houille au pétrole brut, principalement produit aux États-Unis. Le résultat a été une véritable intoxication à l’huile. Surtout Rockefeller a énormément profité et contrôlé avec “Standard Oil” la quasi-totalité du marché du pétrole brut.

En Amérique, l’industrie automobile connaissait également un essor progressif : General Motors augmentait autrefois son propre marché de vente en achetant des opérateurs de tramways durement touchés par la crise économique de 1919. . L’objectif de ces opérations était de remplacer les tramways électriques par des bus et d’augmenter ainsi les ventes de ses propres produits. Les guerres mondiales ont également entraîné une augmentation rapide de la consommation de pétrole. Les chars d’assaut, qui ont servi de modèle pour la déforestation moderne et les machines agricoles, ont constitué une autre réalisation des guerres mondiales et ont ainsi ouvert la porte à de nouveaux préjudices à l’égard de la planète bleue.

Le documentaire traite également de l’agriculture moderne. En particulier le lessivage intensif du sol et la pollution chimique par les pesticides. Selon le film, l’homme aura rendu inhabitable 40 % de la surface de la terre d’ici 2100. Une réflexion s’impose rapidement.

Documentation: The earth destroyer

Documentation: The earth destroyer

Available languages: French, german (audio), polish, italian, spanish (subtitles) – Directed by: Jean-Robert Viallet, 2019

The film starts with a flashback to the beginnings of the Industrial Revolution and a classification of the existence of mankind and the Industrial Revolution measured against the Earth Age.


At the beginning the change from wood to hard coal is illuminated. From that point of view this change was “environmentally friendly”, as the forests had lost tree population. And the mines preserved the forests.

The next stage illuminated in the film was the switch from hard coal to crude oil, which was mainly produced in the USA. The result was a true oil intoxication. Above all Rockefeller profited enormously and controlled with “Standard Oil” almost the complete market for crude oil.


The automotive industry was also slowly booming in America. General Motors once increased its own sales market by buying tram operators badly hit by the economic crisis of 1919. Among other things, the company made an effort to get people from the underworld to make these purchases. The aim behind these deals was to replace electric trams with buses and thus increase sales of its own products.


The world wars also led to a rapid increase in oil consumption. A further achievement of the world wars were tanks, which formed the model for modern forest clearing and agricultural machines and thus opened the door to further maltreatment of the blue planet. The documentation also deals with modern agriculture. In particular the intensive leaching of the soil and the chemical pollution by pesticides.

According to the film, man will have made 40% of the earth’s surface uninhabitable by 2100 if no action is taken. Time for mankind to take action for their home planet !

Dokumentation: Die Erdzerstörer

Dokumentation: Die Erdzerstörer

Regie: Jean-Robert Viallet, 2019

Der Film startet mit einer Rückblende zu den Anfängen der industriellen Revolution und einer Einordnung der Existenz der Menschheit und der industriellen Revolution gemessen am Erdzeitalter.

So wird zu Beginn der Umstieg von Holz zu Steinkohle beleuchtet. Aus damaliger Sicht war dieser Umstieg “umweltfreundlich”, da die Wälder Baumbestand verloren hatten. Und durch die Minen die Waldbestände erhalten blieben. Die nächste im Film beleuchtete Stufe war dann der Umstieg von Steinkohle auf Erdöl, das vor allem in den USA gefördert worden ist. Es entstand ein wahrer Erdöl-Rausch. Vor allem Rockefeller profitierte enorm und kontrollierte mit “Standard Oil” fast den kompletten Markt für Erdöl.

In Amerika boomte ebenfalls langsam die Automobil-Industrie: General Motors erhöhte einst den eigenen Absatzmarkt durch das Aufkaufen von den von der Wirtschaftskrise 1919 schwer getroffenen Trambahn-Betreibern. Die Firma bemühte unter anderem Leute aus der Unterwelt, um diese Einkäufe zu tätigen. Ziel hinter diesen Geschäften war es die elektrisch betriebenen Trambahnen durch Busse zu ersetzen und so den Absatz für die eigenen Produkte zu erhöhen. Auch die Weltkriege führten zu einem rapiden Anstieg beim Konsum von Erdöl. Eine weitere Errungenschaft der Weltkriege waren Panzer, die die Vorlage für moderne Waldrodungs- und Agrarmaschinen bildeten.

So wird in der Dokumentation auch auf die moderne Landwirtschaft eingegangen. Im Besonderen die intensive Auslaugung der Böden und die chemische Belastung durch Pestizide. Der Mensch wird laut des Filmes bis zum Jahr 2100 40% der Erdoberfläche unbewohnbar gemacht haben. Ein Umdenken ist schnell nötig !

In Zeiten der Meeresverschmutzung durch Plastik

Ein Spaziergang an der Küste soll helfen, Stress abzubauen. Die Geräusche von Wellen, die zusammenbrechen und die untergehende Sonne, können eine friedliche Umgebung ermöglichen. Allerdings muss man sich heutzutage mit etwas anderem beschäftigen. Flaschenhalter, Klingen aus Nylon und Kunststoffscherben umgeben uns. Menschliche Abfälle ersetzten Steine, Kieselsteine und Muscheln.

Bakelit, der erste synthetische Kunststoff, wurde 1907 entwickelt. Von diesem Moment an schien die Zukunft der Welt gefährdet zu sein. Laut einem UN-Bericht fließen jedes Jahr 13 Millionen Tonnen Kunststoff in die Ozeane. Und wegen ihrer Langlebigkeit und Unzerstörbarkeit lassen sich Kunststoffpolymere über hundert Jahre lang zersetzen. Die enorme Menge dieses synthetischen Materials im Meeresboden beeinflusste das Ökosystem des Ozeans und löste eine neue Epoche aus: die Ära der Meeresverschmutzung durch Plastik.

Mandy Barker, eine internationale Fotografin, realisierte einen Fotobericht über Abfälle. Ihr zufolge kann die Kunst die Menschen verbessern, um dieses massive Problem leichter zu verstehen. In diesem speziellen Fall ist die Fotografie ein nützliches Werkzeug, um über die schädlichen Auswirkungen der Verschmutzung durch Meereskunststoffe zu berichten. Darüber hinaus trägt es dazu bei, das gesellschaftliche Bewusstsein zu verbessern und hoffentlich den Aktivismus der Menschen zu fördern. Der Zweck von Mandy Barker ist offensichtlich:

“Kunst ist eine Form der Kommunikation, die die Fähigkeit hat, zu bilden, zu informieren und das Bewusstsein zu schärfen, in meinem Fall über den übermäßigen Verbrauch von Plastik, das ins Meer gelangt, und seine schädlichen Folgen.”

Wie das Bulletin für Meeresverschmutzung hervorhebt, haben die negativen Auswirkungen der Kunststoffverschmutzung Auswirkungen auf Gesellschaft, Wirtschaft und Wohlbefinden der Menschen. Schiffsmüll ist zweifellos eine Quelle von Umweltstress. Sie führt zu einer übermäßigen Verschlechterung des aquatischen Milieus. Im Gegenzug werden die Menschen Schwierigkeiten haben, Aktivitäten durchzuführen, die im Zusammenhang mit sauberem Wasser stehen.

Aber wie können wir diese globale Katastrophe stoppen? Wie können wir zum Erhalt von Wasser und Biodiversität beitragen? Forscher der Universität Tel Aviv haben einen nachhaltigen, biologisch abbaubaren Kunststoff mit Algen hergestellt. Die Lösung für den wachsenden Kunststoffverbrauch besteht darin, die Polymere in den einzelligen Meeresorganismen zu verwenden. Die aus diesem speziellen Kunststoff gefertigten Objekte werden billig sein und sich schnell zersetzen.


Der marine Biokunststoff kann zu einer revolutionären Entdeckung nicht nur für die Ozeane, sondern auch für unsere eigene Gesellschaft werden. Dieser Öko-Kunststoff könnte für eine Vielzahl von Aktivitäten eingesetzt werden, einschließlich der Bekleidungsherstellung oder der Lebensmittelverpackung. Diese Innovation repräsentiert die menschliche Rolle in unserer Gesellschaft: die Fähigkeit, ein Gleichgewicht zwischen Fortschritt und Umweltverträglichkeit zu finden.

L’ère de la pollution plastique marine

Images de la pollution par le plastique: Where… Mandy Barker

Marcher au bord de la mer est censé aider à réduire le stress. Le bruit des vagues qui s’écrasent et le soleil qui se couche, peut vous offrir un environnement paisible. Cependant, de nos jours, il faut faire face à autre chose. Des gobelets, des lames de nylon et des éclats de plastique nous entourent. Les déchets humains ont remplacé les pierres, les cailloux et les coquillages.

La bakélite, le premier plastique synthétique, a été créé en 1907. A partir de ce moment, l’avenir du monde semble être compromis. Selon un rapport de l’ONU, 13 millions de tonnes de plastique se déversent dans les océans chaque année. Et en raison de leur durabilité et de leur indestructibilité, les polymères plastiques mettent plus de cent ans à se décomposer. L’énorme quantité de cette matière synthétique dans les fonds marins a affecté l’écosystème océanique et a déclenché une nouvelle époque : l’ère de la pollution marine plastique.

Mandy Barker, photographe internationale, a réalisé un reportage photographique sur les déchets marins. Selon elle, l’art peut contribuer à améliorer la compréhension de cet énorme problème. Dans ce cas précis, la photographie est un outil utile pour signaler les effets néfastes de la pollution plastique marine. De plus, il contribue à améliorer la prise de conscience de la société et, espérons-le, à promouvoir l’activisme des gens. Le but de Mandy Barker est évident :

“L’art est une forme de communication qui a la capacité d’éduquer, d’informer et de sensibiliser. Dans mon cas, sur la surconsommation de plastique qui pénètre dans la mer et ses conséquences néfastes.”

600 ans ou pour l’éternité? – Mandy Barker

Comme le souligne le Marine Pollution Bulletin, les effets négatifs de la pollution plastique ont un impact sur la société, l’économie et le bien-être humain. Les débris marins sont sans aucun doute une source de stress environnemental. Elle entraîne une détérioration excessive du milieu aquatique. En retour, les gens auront des difficultés à mener à bien certains secteurs liées à l’utilisation d’eaux propres.

Mais comment pouvons-nous arrêter cette catastrophe à échelle mondiale ? Comment contribuer à préserver l’eau et la biodiversité ?

Des chercheurs de l’Université de Tel-Aviv ont développé un plastique durable et biodégradable composé d’algues marines. La solution contre la culture du plastique nocif est d’utiliser les polymères à l’intérieur des organismes marins unicellulaires. Les objets construits avec ce plastique particulier seront bon marché et se décomposeront rapidement.

30 ans ou pour l’éternité? –Mandy Barker

Le bio-plastique marin peut devenir une découverte révolutionnaire non seulement pour les océans mais aussi pour notre propre société. Cet éco-plastique pourrait être utilisé pour une vaste gamme de secteurs, dont la fabrication de vêtements ou l’emballage alimentaire. Voilà une innovation qui représente le rôle humain dans notre société : la capacité à trouver un équilibre entre progrès et respect de l’environnement.

[Article: Martina Traduction: Vincent Photo: Mandy Barker]

The era of plastic marine pollution

Walking on the seashore is supposed to help reduce stress. The sounds of waves crashing and the sun going down can allow a peaceful environment. However, you have to deal with something else these days. Bottle cups, blades of nylon and plastic shards surround us. Human waste replaced stones, pebbles and shells.

Bakelite, the first synthetic plastic, was created in 1907. From that moment forward, the world’s future seemed to be compromised. According to a UN report, 13 million tonnes of plastic flows into the oceans every year. And because of their durability and indestructibility, plastic polymers take over hundred years to be decomposed. The enormous amount of this synthetic material in the seabed affected the ocean ecosystem and sparked off a new epoch: the era of plastic marine pollution.

Mandy Barker, an international photographer, realized a photographic report about marine debris. According to her, art can improve people to understand more easily this massive problem. In this specific case, photography is a useful tool to report the detrimental effects of marine plastic pollution. Moreover, it contributes to improve societal awareness and, hopefully, promote people activism. The purpose of Mandy Barker is evident:

“Art is a form of communication, that has the ability to educate, inform and increase awareness, in my case about the over-consumption of plastic entering the sea and its harmful consequences.”

As the Marine Pollution Bulletin points out, the negative effects of plastic pollution do have an impact on society, economies and human welfare. Marine debris is undoubtedly a source of environmental stress. It leads to an excessive deterioration of the aquatic milieu. In turn, people will face difficulties in carrying out several activities connected with the involvement of clean waters.

But how can we stop this global disaster? How can we contribute to preserve water and biodiversity? Researchers from Tel Aviv University produced a sustainable, biodegradable plastic with seaweed algae. The solution for the growing plastic consumption is to use the polymers inside the single-cell marine organisms. The objects constructed out of this particular plastic will be cheap and decompose rapidly.

The marine bio-plastic can become a revolutionary discovery not only for the oceans but also for our own society. This eco-plastic could be used for a vast array of activities, including clothing manufacturing or food packaging. This innovation represents the human role in our society: the capacity to find a balance between progress and compliance with environment.

Duisburg: Autonomous inland waterway vessels?

Is it a contribution to solving transport and environmental problems? Autonomous inland waterway vessels are expected to be available in 15 years – this was the result of a feasibility study conducted by the Duisburg Development Center for Ship Technology and Transport Systems on October 31, 2018. The study was carried out for the Chambers of Industry and Commerce in the Ruhr area. With its canals and ports, the Ruhr area would be an ideal test area for self-propelled ships.

By transferring the goods of large Rhine freighters to smaller, self-propelled ships instead of trucks, the chances of smaller freighters becoming competitive would be increased, the development center emphasizes. But it should not be forgotten that the automotive industry is also working at full speed on autonomous technology. And in contrast to inland navigation, the automotive industry is supported by companies worth billions.

A comparison over the years also speaks against inland waterway transport: last year, 222 million tons were transported via rivers, ten years ago it was almost 250 million tons. In 2010, inland waterway transport accounted for about 6% of commercial freight transport, 9% by rail and 76% by road. As far as rail freight transport is concerned, it can be said that, despite annual growth in volume, it has not really got off the ground since the financial crisis of 2008.

For Thomas Schlipköther, the Duisburg Port’s Chief Technology and Operations Officer, there are more pressing problems at the moment anyway. These include the extremely low water levels to which one has to adapt. Furthermore, the fact that many inland waterway vessels still chug through the rivers with old diesel engines. In this context, Ursula Heinen-Esser (CDU) demanded conversion premiums for inland waterway vessels in the “Rheinische Post” (1. 11. 2018). In comparison to inland navigation, sea shipping is far more harmful in terms of pollutant emissions, as heavy fuel oil is burned (inland navigation vessels are usually ship diesel engines). Nevertheless, inland navigation has been lagging behind for years in terms of air pollutants emitted.

Singapur: Größtes künstliches Korallenriff ins Meer verlegt

In einer gemeinsamen Anstrengung der staatlichen Real Estate Firma JTC und dem Nationalparkamt von Singapur wurde in den Gewässern der Small Sister Insel, südlich von Singapur, das höchste künstliche Korallenriff installiert. So berichtet die Straitstimes, dass dieses Riff Teil von insgesamt 8 Korallenstrukturen ist, welche bis zum Ende des Jahres ins Wasser verlegt werden. Das Projekt wurde unter anderem durch die großzügigen Spenden von elf Unternehmen ermöglicht, welche insgesamt 290.000 $ beitrugen.

Das “Grow-a-Reef-Garden”-Projekt wurde im Mai 2018 verkündet, um die Korallenriffe um Singapur zu schützen und die maritime Biodiversität zu stärken. Die Erwartungen sind groß. Bis 2030 sollen diese künstlichen Riffe dem bereits bestehenden “Sisters’ Island Marine Park” ungefähr 1000 Quadratmeter Fläche hinzufügen. Diese 10 Meter hohen Installationen gleichen 3-stöckigen Reihenhäusern.

Die benutzten Materialien für diese Korallen-freundlichen Gebilde bestehen aus recycelten Baustoffen der JTC. Unter anderem wird eine Mischung aus Glasfaser, Stahl und Steinen verwendet. Diese sollen den Korallen durch eine raue Oberfläche ermöglichen, leicht ihre Wurzeln darin zu verankern.

So hob der Geschäftsführer des Nationalpark-Amtes Kenneth Er hervor, dass die maritime Biodiversität Singapurs ihr natürliches Erbe sei.

Das Umdenken ist auch dringend nötig, da Singapur über die letzten Jahre 60 Prozent seiner Riffe durch Neulandgewinnungen verloren hat. So wurde durch Aufschüttungen und künstliche Landverlängerungen viel maritime Natur zerstört. Hinzu kommt, dass 2016 durch eine zu lange andauernde warme Wassertemperatur ein Korallensterben eintrat, wodurch schätzungsweise ungefähr 15-20 Prozent der Korallen in Singapurs Wasser ausstarben.

Hessen: Wasser in schlechtem Zustand

Der WWF warnt: Obwohl Hessen beim Grundwasserschutz zu den bundesweiten Vorreitern gehört, seien die Gewässer in schlechtem Zustand, verseucht von gesundheitsschädigendem Nitrat und Quecksilber. Hauptverursacher für einen schlechten Öko-Zustand sind Belastungen aus der Landwirtschaft und Begradigung, Verbauung sowie Unterbrechung durch Stauwerke. Er beruft sich auf eine Analyse offizieller Behördendaten. Die 91. Umweltministerkonferenz, die vom 07.11.2018-09.11.2018 in Bremen tagte, solle „den Gewässerschutz endlich ernst nehmen“, so WWF-Vorstand Christoph Heinrich. Und die Warnung des WWF ist nur die Spitze des Eisbergs: Wegen anhaltend hoher Nitratwerte im Grundwasser, hat der Europäische Gerichtshof Deutschland am 20.06.2018 verurteilt. Daraufhin hat die Bundesregierung eine neue Düngeverordnung verabschiedet. Ob das ausreicht? Karsten Specht, Geschäftsführer des Oldenburgisch-Ostfriesischen Wasserverbands meint, dass es zumindest ein Schritt in die richtige Richtung ist. Problematisch sei die Intransparenz, der ewige Kampf der Lobbyisten mit den politischen Akteuren, und mittendrin die Verbraucher. Wünschenswert wäre beispielsweise ein Modell wie jenes aus Dänemark, wo den Bauern eine bestimmte Menge an Dünger zum Gebrauch zugeteilt wird. Ein motivierender Grund, die Nitratbelastung zu senken, sind auch die ansonsten drohenden steigenden Trinkwasserpreise – ja, das Leitungswasser ist und bleibt trinkbar – doch Wasser von Nitrat zu trennen ist weder einfach, noch billig. Die Strafzahlungen an die EU-Kommission, falls sich die Lage nicht bessert, sind es auch nicht.