Duisburg: Autonomous inland waterway vessels?

Is it a contribution to solving transport and environmental problems? Autonomous inland waterway vessels are expected to be available in 15 years – this was the result of a feasibility study conducted by the Duisburg Development Center for Ship Technology and Transport Systems on October 31, 2018. The study was carried out for the Chambers of Industry and Commerce in the Ruhr area. With its canals and ports, the Ruhr area would be an ideal test area for self-propelled ships.

By transferring the goods of large Rhine freighters to smaller, self-propelled ships instead of trucks, the chances of smaller freighters becoming competitive would be increased, the development center emphasizes. But it should not be forgotten that the automotive industry is also working at full speed on autonomous technology. And in contrast to inland navigation, the automotive industry is supported by companies worth billions.

A comparison over the years also speaks against inland waterway transport: last year, 222 million tons were transported via rivers, ten years ago it was almost 250 million tons. In 2010, inland waterway transport accounted for about 6% of commercial freight transport, 9% by rail and 76% by road. As far as rail freight transport is concerned, it can be said that, despite annual growth in volume, it has not really got off the ground since the financial crisis of 2008.

For Thomas Schlipköther, the Duisburg Port’s Chief Technology and Operations Officer, there are more pressing problems at the moment anyway. These include the extremely low water levels to which one has to adapt. Furthermore, the fact that many inland waterway vessels still chug through the rivers with old diesel engines. In this context, Ursula Heinen-Esser (CDU) demanded conversion premiums for inland waterway vessels in the “Rheinische Post” (1. 11. 2018). In comparison to inland navigation, sea shipping is far more harmful in terms of pollutant emissions, as heavy fuel oil is burned (inland navigation vessels are usually ship diesel engines). Nevertheless, inland navigation has been lagging behind for years in terms of air pollutants emitted.

Singapur: Größtes künstliches Korallenriff ins Meer verlegt

Lebende Koralle auf der Small Sisters Island, Singapur. (Photo by Ria Tan  / CC by NC-ND-2.0)

In einer gemeinsamen Anstrengung der staatlichen Real Estate Firma JTC und dem Nationalparkamt von Singapur wurde in den Gewässern der Small Sister Insel, südlich von Singapur, das höchste künstliche Korallenriff installiert. So berichtet die Straitstimes, dass dieses Riff Teil von insgesamt 8 Korallenstrukturen ist, welche bis zum Ende des Jahres ins Wasser verlegt werden. Das Projekt wurde unter anderem durch die großzügigen Spenden von elf Unternehmen ermöglicht, welche insgesamt 290.000 $ beitrugen.

Das “Grow-a-Reef-Garden”-Projekt wurde im Mai 2018 verkündet, um die Korallenriffe um Singapur zu schützen und die maritime Biodiversität zu stärken. Die Erwartungen sind groß. Bis 2030 sollen diese künstlichen Riffe dem bereits bestehenden “Sisters’ Island Marine Park” ungefähr 1000 Quadratmeter Fläche hinzufügen. Diese 10 Meter hohen Installationen gleichen 3-stöckigen Reihenhäusern.

Die benutzten Materialien für diese Korallen-freundlichen Gebilde bestehen aus recycelten Baustoffen der JTC. Unter anderem wird eine Mischung aus Glasfaser, Stahl und Steinen verwendet. Diese sollen den Korallen durch eine raue Oberfläche ermöglichen, leicht ihre Wurzeln darin zu verankern.

So hob der Geschäftsführer des Nationalpark-Amtes Kenneth Er hervor, dass die maritime Biodiversität Singapurs ihr natürliches Erbe sei.

Das Umdenken ist auch dringend nötig, da Singapur über die letzten Jahre 60 Prozent seiner Riffe durch Neulandgewinnungen verloren hat. So wurde durch Aufschüttungen und künstliche Landverlängerungen viel maritime Natur zerstört. Hinzu kommt, dass 2016 durch eine zu lange andauernde warme Wassertemperatur ein Korallensterben eintrat, wodurch schätzungsweise ungefähr 15-20 Prozent der Korallen in Singapurs Wasser ausstarben.

Hessen: Wasser in schlechtem Zustand

Der WWF warnt: Obwohl Hessen beim Grundwasserschutz zu den bundesweiten Vorreitern gehört, seien die Gewässer in schlechtem Zustand, verseucht von gesundheitsschädigendem Nitrat und Quecksilber. Hauptverursacher für einen schlechten Öko-Zustand sind Belastungen aus der Landwirtschaft und Begradigung, Verbauung sowie Unterbrechung durch Stauwerke. Er beruft sich auf eine Analyse offizieller Behördendaten. Die 91. Umweltministerkonferenz, die vom 07.11.2018-09.11.2018 in Bremen tagte, solle „den Gewässerschutz endlich ernst nehmen“, so WWF-Vorstand Christoph Heinrich. Und die Warnung des WWF ist nur die Spitze des Eisbergs: Wegen anhaltend hoher Nitratwerte im Grundwasser, hat der Europäische Gerichtshof Deutschland am 20.06.2018 verurteilt. Daraufhin hat die Bundesregierung eine neue Düngeverordnung verabschiedet. Ob das ausreicht? Karsten Specht, Geschäftsführer des Oldenburgisch-Ostfriesischen Wasserverbands meint, dass es zumindest ein Schritt in die richtige Richtung ist. Problematisch sei die Intransparenz, der ewige Kampf der Lobbyisten mit den politischen Akteuren, und mittendrin die Verbraucher. Wünschenswert wäre beispielsweise ein Modell wie jenes aus Dänemark, wo den Bauern eine bestimmte Menge an Dünger zum Gebrauch zugeteilt wird. Ein motivierender Grund, die Nitratbelastung zu senken, sind auch die ansonsten drohenden steigenden Trinkwasserpreise – ja, das Leitungswasser ist und bleibt trinkbar – doch Wasser von Nitrat zu trennen ist weder einfach, noch billig. Die Strafzahlungen an die EU-Kommission, falls sich die Lage nicht bessert, sind es auch nicht.